Supervision für Therapeuten
„Lernen und Wachsen an der Grenze zum Unbekannten“
Das uns Menschen innewohnende Bewusstsein strebt nach Entwicklung und Vollendung. Dieser Drang stößt naturgemäß in uns als Mensch und folglich auch in unserer therapeutischen Identität immer wieder auf persönliche und kollektive Grenzen. Nicht selten treffen wir dann noch zusätzlich auf Klienten, die uns genau an dieser Stelle herausfordern. Solche Momente können sowohl für Klienten wie für Therapeuten verwirrend, konflikthaft oder gar schmerzlich sein. Sie sind jedoch ein Aspekt unseres Menschseins und so gehen wir auch als Therapeuten immer wieder durch solche Prozesse hindurch. Zu unserer Aufgabe gehört es, dafür zu sorgen, unsere therapeutische Funktion auch in solchen Phasen aufrecht zu erhalten.
Supervision kann helfen heraus zu treten, unsere Wahrnehmungsfähigkeit zu erweitern und so festgefahrene Situationen in dynamische Momente der Wandlung zu überführen.
Die Fortbildung beginnt mit einer Übung zur Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung. Darauf folgt eine kurze Einführung in ein supervisorisches Thema. Der Schwerpunkt ist die Gruppensupervision. Es können „Fälle“ aus der eigenen beruflichen Praxis oder dem kollegialen Miteinander vorgestellt werden.
Als Methode wird die Prozess-orientierte Psychologie Arnold Mindells angewendet.
Diese Gruppensupervision richtet sich an alle Menschen, die beruflich im medizinischen, naturheilkundlichen, psychotherapeutischen oder sozialen Bereich tätig sind.
Peter Amman führt seit 22 Jahren seine Praxis in Wuppertal, praktiziert und unterrichtet Prozessorientierte Psychologie und Cranio-Sakrale Therapie.
»Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.«
Dschalâl-ed-dîn Rumî
Organisatorisches
| Beginn | Siehe unten |
| Termine | Kurs 2011-2012: Siehe unten |
| Dozenten | Dipl.-Psychologe und HP Peter Ammann |
| Kosten | 65 € pro Modul |
| Voraussetzung | therapeutische Tätigkeit |
| Ort | Heilpraktikerschule Dresden |
Liebesgefühle in der therapeutischen Beziehung
| Termin | Di, 29.05.2012 |
| Dauer | 16:00-21:30 Uhr (halbe Stunde Pause) |
Liebesgefühle in der therapeutischen Beziehung gehören zu den Tabu-Themen der therapeutischen Arbeit. Nicht etwa weil sie selten aufkommen, sondern wohl meist aus Unwissen um deren Entstehungskraft und Dynamik. Diese Prozesse können zu Verwirrung oder gar Verletzung führen. Dabei gibt es Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit ihnen und der Tiefe und Größe dieser Gefühle. |
|
Kollektive Faktoren in Körpersymptomen
| Termin | Di, 04.09.2012 |
| Dauer | 16:00-21:30 Uhr (halbe Stunde Pause) |
Jeder Mensch befindet sich in einem sozialen Umfeld. Danach richtet sich sein persönlicher Stand innerhalb der Gesellschaft aus. Rang, als die Summe von Privilegien, ist ein bisher wenig berücksichtigter, aber einflussreicher kollektiver Faktor psychischer und körperlicher Gesundheit. Wir werden uns mit dem Wesen von sozialem, psychologischem und spirituellem Rang und seiner Kontextabhängigkeit beschäftigen und studieren, welche negativen Effekte unbewusster und welche heilende Wirkung bewusster Gebrauch von Rang haben kann. |
|

















